Simon Rottloff
Sozial. Klar und deutlich!

Meine Motivation - eine starke Stimme für Wiesbaden

„Nicht kritisieren, sondern selbst engagieren und die Ding besser machen“. Mit dieser Grundhaltung habe ich meinen Einstieg in die Politik gefunden. Nach meinem Schulabschluss war es für mich wie für viele andere junge Menschen sehr schwierig, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Nach Gelegenheitsjobs und Arbeitslosigkeit habe ich durch Glück und Einsatz dann doch die Möglichkeit geboten bekommen, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Auf Grund dieser konkreten Erfahrungen bin ich in die Industriegewerkschaft BAU eingetreten. Ich habe gemerkt, dass sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer organisieren müssen, um ihre Interesse durchzusetzen.

Schnell habe ich dabei gemerkt, dass viele Fragen im politischen Raum geklärt werden müssen. Deshalb bin ich in die SPD eingetreten, gerade weil ich mit den Reformen der Agenda 2010 in einigen Punkten nicht übereingestimmt habe. Ich engagiere mich in der Politik, weil es mein Bestreben ist, mich täglich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in unserer Gesellschaft einzusetzen. Und aus diesem Grundsatz hat sich mein Engagement in der Kommunalpolitik und meine Kandidatur für den Bundestag ergeben. Die maßgeblichen Entscheidungen über Sozial- und Arbeitsmarktpolitik werden in Berlin getroffen, die Auswirkungen jedoch sind direkt in den Kommunen spürbar.

Durch die Erfahrungen, die ich vor und im Bundestagswahlkampf 2013 gesammelt habe, hat sich dieser Grundsatz noch verstärkt und die Motivation zur erneuten Kandidatur in 2017 gesteigert. Mir war immer bewusst, dass in Wiesbaden nicht alles Gold ist, was glänzt. Aber während meiner über 400 Wahlkampftermine und vor allem durch meine über 8500 Hausbesuche bei Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt habe ich immer wieder die soziale Spaltung unserer Stadt vor Augen geführt bekommen. Die Menschen glauben nicht mehr, dass es in unserem Land gerecht zugeht. Nicht Leistung und Talent sind entscheidend für den sozialen Aufstieg, sondern Herkunft, Beziehungen und Bildungsstand der Eltern. Das ist Gift für den sozialen Frieden in unserem Land. Denn dieser soziale Frieden lebt vom Aufstiegsversprechen für alle. Hier müssen wir dringend ansetzen – der gesetzliche Mindestlohn war dafür erst der Anfang.

Während meines Wahlkampfs habe ich vor allem habe ich eines sehr stark gemerkt: die Menschen in unserem Land und unserer Stadt sind nicht uninteressiert und abgehängt. Im Gegenteil: Sie interessieren sich sehr wohl für die Politik und die Konsequenzen für ihr Leben daraus. Aber viele Menschen möchten abgeholt werden. Sie warten darauf, dass Politik sie mitnimmt. Ihnen Entscheidungen erklärt und verständlich macht. Dann sind sie auch bereit, sich an demokratischen Prozessen wie einer Wahl zu beteiligen.


Ich verstehe mich als ein solcher Politiker, der zu den Menschen geht. Und dies möchte ich auch als Bundestagsabgeordneter so handhaben. Denn nur so kenne ich die Lebensumstände der Menschen und kann die Tragweite meiner politischen Entscheidungen nachvollziehen. Nur so kann ich diesen Menschen in Wiesbaden eine Stimme geben.
Wiesbaden braucht wieder eine starke sozialdemokratische Stimme in Berlin.


Diese starke Stimme möchte ich sein.


Sozial. Klar und deutlich!



Simon Rottloff

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